Hofweg 29 – Hamburgs neue Adresse für Fotokunst

Caro Beye und Raimund Fritsche feiern Eröffnung von New Exposure.

 

(Hamburg, Mai 2014) Ganz lautlos hatte New Exposure vor gut einem Monat aufgemacht. Jetzt ist es offiziell. Am vergangenen Dienstag feierte die Galerie von Caro Beye und Raimund Fritsche Eröffnung.  Mit den Worten « Ich bin jedes Mal wieder von den Werken und dem gesamten Ambiente begeistert » leitete Tina Berking, Rechtsanwältin im Bereich Kunstrecht, stimmungsvoll in den Abend ein. Rund 80 Gäste waren der Einladung gefolgt. Die Ersten sicherten sich noch am selben Abend ein Exponat. Schließlich sind die Werke nur in begrenzter Auflage erhältlich. In ihrer Rede betonte Berking in Bezug auf Beyes Werke das einzigartige Zusammenspiel von Minimalismus, Poesie und konturenscharfer Großaufnahme. « Die Arbeiten beider Künstler sind keine marktschreierischen Hochglanzabzüge, sondern gewinnen durch ihre samtene, edle Oberfläche besondere Intensität », erklärte Berking weiter und lenkte den Blick der Gäste auch auf die extrem ästhetischen Kompositionen Fritsches. 

 „Die Idee hinter New Exposure ist, dass wir mit unseren Arbeiten neue Wege gehen, neuen Raum für die Kunst schaffen wollen“, erklärt Raimund Fritsche. Der international gebuchte Mode-Fotograf hat sich zusammen mit der freischaffenden Art-Direktorin Caro Beye einen Lebenstraum erfüllt. „In der Galerie wird es neben unseren Werken unter dem Titel „New Exposure and friends“ auch immer wieder Gastauftritte von anderen Künstlern geben – ein melting pot in Sachen Kunst.“ 

 

Aktuell stellen die beiden Künstler ihre Arbeiten der letzten Jahre bis heute aus. Caro Beye hat dabei ganz klar die Natur im Fokus. Das kann zum Beispiel ein Blatt sein, das von vielen unentdeckt am Wegesrand liegt, eine vertrocknete Blüte, die vergessen in der Vase steht oder ein verlassenes Hornissennest, das faszinierend und beängstigend zugleich wirkt. Caro Beye verleiht kleinen Naturschauspielen durch einen tiefschwarzen Hintergrund eine besondere Tiefenwirkung mit einzigartigem Lichteffekt. Dieser kunstvolle Umgang mit der Natur braucht Raum und Größe, damit sich jedes Detail in seiner ganzen Kaft entfalten kann. „Das Kleine macht das Große unverwechselbar und einzigartig. Auf mich hat es eine unglaubliche Sogwirkung. Ich verliere mich im Detail und entdecke eine ganz neue Welt“, berichtet Caro Beye und hofft, dass der Funke auch auf den Betrachter überspringt.

 

Für Raimund Fritsche gehört Schönheit zum täglichen Brot. Er shootet er an den schönsten Plätzen der Welt. Doch klassische Schönheit ist für ihn nicht unbedingt das Ideal. Ecken und Kanten, ein geheimnisvolles Gesicht sind für ihn Inspiration und Impuls zugleich, neue Sichtweisen einzunehmen.“Weniger Regeln, mehr Kreativität gepaart mit der Flexibilität während des Fotografierens lassen oft überraschende Momente entstehen, die dem Bild zu seinem eigentlichen Zauber verhelfen“, sagt Fritsche und freut sich, dass die Größe der Galerie, ihnen ermöglicht, die Bilder großzügig zu präsentieren und ihnen damit besonderen Ausdruck zu verleihen. „Der erste Eindruck ist uns extrem wichtig. Wir wollen den Betrachter sofort in den Bann ziehen.“ 

 

 

Für Beye und Fritsche gibt es kein entweder oder, kein schwarz oder weiß, für sie zählt die Summe aller Möglichkeiten. Dazu gehört ebenfalls, dass sie auf Wunsch Auftragsarbeiten annehmen. Eine neue gemeinsame Motivserie haben sie auch bereits in Angriff genommen. So setzen sie unter dem Titel „Fellstudien“ Tiere, vom Affen bis zum Zebra und nach Absprache auch das geliebte Haustier, in Szene.